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Bei der Multiplen Sklerose (MS) werden verschiedene Verlaufsformen unterschieden. Bei den meisten Betroffenen tritt die Erkrankung zunächst in Schüben auf. Doch kann sich dieser schubförmige Verlauf in ein kontinuierliches Voranschreiten der Krankheit verändern. Ist dies der Fall, spricht man von einer sekundär progredienten MS oder kurz: SPMS.1

Kennzeichen der SPMS

Die Symptome und Beschwerden, die bei der MS auftreten, werden bei einer SPMS allmählich schlimmer, statt in Schüben aufzutreten. Zudem bilden sie sich nicht mehr vollständig zurück. Auch bei der SPMS können zusätzlich zum fortschreitenden Verlauf in unregelmäßigen Abständen Schübe auftreten.1,2

Scheuen Sie sich nicht, Unterstützung in Anspruch zu nehmen

Der Leidensdruck der SPMS-Betroffenen ist besonders hoch. Die typischen MS-Beschwerden wie Bewegungsstörungen, kognitive Beeinträchtigungen etc. schreiten allmählich voran. Allerdings kann niemand voraussagen, in welchem Tempo.3

Sie sollten keine Scheu davor haben, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Denn dies kann Ihnen den Alltag deutlich erleichtern.

Greifen Sie beispielsweise bei Bedarf auf eine Gehhilfe zurück. Im Arbeitsalltag sollten Sie bei Bedarf Kolleg*innen oder Ihren Vorgesetzten/ Ihre Vorgesetzte etc. um Unterstützung bieten, falls Sie diese benötigen. Überlegen Sie, wie Sie Ihr Arbeitsumfeld für Ihre Bedürfnisse am besten gestalten können. Akzeptieren Sie Ihre eigenen Grenzen und überfordern Sie sich nicht.

Frühzeitig behandeln

MS ist zwar nicht heilbar, aber gut behandelbar. Ihr Arzt/ ihre Ärztin wird die für Sie passende Therapie mit Ihnen besprechen. Dabei ist es wichtig, frühzeitig im schubhaften Verlauf mit der Behandlung zu beginnen. Denn durch die Therapie können nicht nur die Symptome gelindert werden, sondern der Zeitpunkt, an dem eine schubförmige MS in eine SPMS wechselt, kann hinausgezögert werden.4 Auch für die Behandlung der SPMS stehen heute moderne Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Da die SPMS anders behandelt werden sollte als die schubhafte MS, ist es wichtig, den Wechsel der MS-Form rechtzeitig zu erkennen, um die Behandlung anpassen zu können. Typisch für den Übergang einer schubförmigen MS in die SPMS ist, wenn die Schübe seltener werden, gleichzeitig aber die Symptome schleichend schlechter werden.5

Autorin: Mag. Nicole Gerfertz-Schiefer, Medizinjournalistin

Dieser Beitrag gibt die persönliche Meinung der Autorin wieder und stellt keine Empfehlung seitens Novartis dar.

 

  1. Multiple Sklerose Gesellschaft Wien, https://www.msges.at/multiple-sklerose/verlaufsformen_multiple_sklerose/, zuletzt aufgerufen am 19.9.2022
  2. Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V., https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-infos/ms-verstehen/vom-symptom-zur-therapie/verlauf/, zuletzt aufgerufen am 19.9.2022
  3. Christian Egger: Therapie bei der sekundär progredienten Multiplen Sklerose. Österreichische Multiple Sklerose Bibliothek (OMSG gemeinnützige Privatstiftung (MS-Stiftung Osterreich), Produktion Ringbuch: Gerhard Niebauer GmbH, Wien, 3. überarbeitete Auflage 2018, https://www.msges.at/wp-content/uploads/2019/01/MS-Bibliothek_3_Auflage_2018.pdf, zuletzt aufgerufen am 19.9.2022
  4. amsel – Das Multiple Sklerose Portal, https://www.amsel.de/multiple-sklerose/#c1001195, zuletzt aufgerufen am 19.9.2022
  5. Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): Leitlinie Multiple Sklerose für Patientinnen und Patienten, 1. Auflage, März 2022. https://dgn.org/wp-content/uploads/2021/05/DHS_Patientenleitlinie_Mulitple-Sklerose_Stand_Maerz-2022.pdf, zuletzt aufgerufen am 19.9.2022