Ich bin Lara, 28 Jahre alt und lebe in Berlin. Mit 17 Jahren erhielt ich meine Diagnose Multiple Sklerose.
Nach der Diagnose begann mein Neurologe mit einer sogenannte Basistherapie, die täglich injiziert wurde. Alternativ gab es auch Tabletten oder andere Medikamente, bei denen im Alltag stärker auf verschiedene Faktoren geachtet werden musste. Für mich war damals wichtig, mein Leben – besonders in jungen Jahren – möglichst normal weiterzuführen. Die tägliche Injektion erschien mir im Vergleich zu den anderen Optionen am praktikabelsten. Der Umgang damit fiel mir relativ leicht, da ein Injektor mitgeliefert wurde. Ich musste lediglich einen Knopf drücken, um die Spritze auszulösen, was mir den Einstieg erleichtert hat.
Über etwa zehn Jahre hinweg, mit einer kurzen Unterbrechung, nutzte ich diese Therapie regelmäßig.
Wenn eine Therapie zur Belastung wird
Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass mich das tägliche Spritzen zunehmend belastete. Gemeinsam mit meinem Neurologen entschieden wir uns deshalb für einen Therapiewechsel. Das neue Medikament wurde alle zwei Wochen injiziert, allerdings ohne Injektor. Das war für mich anfangs eine große Überwindung. Zusätzlich traten Nebenwirkungen auf, darunter Schüttelfrost und Gliederschmerzen. Anfangs hielten diese nur einen Tag an, später teilweise mehrere Tage. Um die Beschwerden zu lindern, nahm ich regelmäßig Schmerzmittel.
Auf Dauer war das für mich nicht mehr tragbar – auch, weil ich nicht alle zwei Wochen im Alltag und im Job eingeschränkt sein wollte. Deshalb kehrte ich zunächst wieder zu meiner ursprünglichen Therapie zurück.
Meine aktuelle Therapieerfahrung
Seit einigen Monaten werde ich nun mit Kesimpta behandelt, einer Therapie, die einmal im Monat angewendet wird. Nebenwirkungen habe ich bisher keine. Auch wenn es sich um ein Immunsuppressivum handelt, habe ich nicht den Eindruck, häufiger oder schwerer krank zu sein als zuvor.
Die Umstellung auf Kesimpta hat für mich persönlich meine Lebensqualität spürbar verbessert. Die Injektion mittels dem Fertigpen empfinde ich deutlich weniger unangenehm und die monatliche Anwendung erleichtert meinen Alltag spürbar.
Ich wünschte, ich hätte Kesimpta schon früher entdeckt. Ich bin so dankbar für diese Therapie!
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