Du kennst deine MS am besten.
Schiebe Veränderungen deiner MS nicht beiseite. Ein offenes Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt kann helfen, Veränderungen besser einzuordnen.
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Schiebe Veränderungen deiner MS nicht beiseite. Ein offenes Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt kann helfen, Veränderungen besser einzuordnen.
MS verläuft bei jedem Menschen anders. Manche Veränderungen spürt man sofort, andere schleichen sich langsam in den Alltag ein.
Vielleicht merkst du, dass du schneller müde wirst als früher, dich schwerer konzentrieren kannst oder Dinge häufiger vergisst. Vielleicht fühlst du dich beim Gehen unsicherer, brauchst öfter Pausen oder hast weniger Energie für Dinge, die dir sonst guttun. Auch Veränderungen im Zusammenhang mit der Blase oder der Intimität können auftreten.
Solche Veränderungen bedeuten nicht automatisch, dass sich deine MS verschlechtert. Sie können jedoch wichtige Hinweise sein, die du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen solltest. Deshalb lohnt es sich, regelmäßig bewusst auf deinen Körper und deinen Alltag zu schauen und Veränderungen – auch wenn sie klein erscheinen – bewusst wahrzunehmen.
„Bin ich heute einfach ein bisschen ungeschickt? Oder könnten meine Hände durch meine MS steifer geworden sein?“
„Warum fällt es mir heute so schwer, mich zu konzentrieren? Könnte das mit meiner MS zusammenhängen?“
„Ich bin heute einfach erschöpft.
Macht mich meine MS schneller müde als sonst?“
„Schon wieder aufs Klo! Ist bestimmt nur die Nervosität beim ersten Date? Oder schwächt meine MS auch meine Blase?“
„Ich bin heute einfach nicht in Stimmung. Wirkt sich meine MS jetzt auch auf meine Beziehung aus?“
Du kennst deinen Körper am besten. Sprich Veränderungen deshalb offen an – selbst dann, wenn du nicht sicher bist, ob sie mit deiner MS zu tun haben.
Die MS-Check-in-Fragen helfen dir, besser auf dich und deine MS zu achten. Sie unterstützen dich dabei, kleine Veränderungen in deinem Alltag bewusst wahrzunehmen, einzuordnen und ernst zu nehmen – auch dann, wenn deine Erkrankung auf den ersten Blick unverändert scheint.
Wozu dienen die MS-Check‑in‑Fragen?
Du entscheidest selbst, welche Check-in-Fragen zu dir passen. Sie helfen dir, immer wieder kurz bei dir einzuchecken, Veränderungen wahrzunehmen und mit einem guten Gefühl ins nächste Gespräch zu gehen.
Tipp für den Alltag: Es kann hilfreich sein, deine gewählten Check-in-Fragen zu einem festen Zeitpunkt im Alltag durchzugehen, zum Beispiel vor dem Schlafengehen.
Auch kleine Veränderungen können im Alltag viel bedeuten. Wenn du vorab den MS-Symptom-Check durchführst und die Zusammenfassung zum Arzttermin mitnimmst, fällt es oft leichter, diese Veränderungen im Gespräch gezielt anzusprechen.
Dr. Michael Winklehner erklärt, welche Symptome auf einen MS‑Schub hindeuten können und warum eine frühzeitige ärztliche Abklärung wichtig ist. Dabei zeigt er, wie Betroffene Veränderungen besser einschätzen können.
Der MS-Symptom-Check hilft dir, Symptome bewusst wahrzunehmen, sie zu dokumentieren und gut vorbereitet ins Arztgespräch zu gehen. Klick dich online durch die Fragen und erstelle dir deine persönliche Zusammenfassung.
Du möchtest die Fragen lieber auf Papier beantworten? Nutze die Druckversion, um Veränderungen und Beobachtungen handschriftlich festzuhalten und zum nächsten Arztgespräch mitzunehmen.
Broschüre | PDF, 590 KB